Arbeitsstelle für praktische Biologie


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Buch: Ankomme 24. Dezember bei Baum und Strauch - Auszug "Zusammenfassung 2"


"Auch hier würde ich gerne das Gesagte kurz zusammenfassen", bittet die Eule die versammelten Bäume und Sträucher.

Ihr seid allesamt Bäume des Elementewegs des aristotelischen Weltbilds. Von der Aufzählung der Urstoffe des Empedokles mit Erde, Wasser, Feuer und Luft, die in ihrer Mischung nach ihm die Erscheinungen unserer Welt bewirken, unterscheidet sich diejenige des Aristoteles durch die Zufügung der ‘quinta essentia’, des Äthers. Auf diesem Gedankengebäude beruhte weitgehend auch noch die mittelalterliche Alchimie.

Der Elementeweg beginnt mit Dir, Schneeball, Du vertrittst die Erde. Du möchtest dem Menschen raten, für eine Sache, die er erreichen will, sich voll und ganz einzusetzen.

Weide, Wasserbaum und -strauch, Dein Ratspruch ist "Löse und binde!" Du rufst dem Menschen in Erinnerung, dass Leben und Tod einander sehr nahe sind. Er soll danach handeln und die Lebenskräfte für seinen Nächsten einsetzen.

Fichte, Dein Feuer leuchtet, wärmt und entspannt. Du reinigst die Gedanken des Menschen und gibst ihm das oft verlorene Gefühl für Heimat zurück. Wurzeln sind nötig, um Blätter und Blüten treiben zu können.

Eberesche, Vogelbeerbaum, Luftbaum. Du hilfst dem Menschen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zurück und bläst in seine Seele die Zufriedenheit. Er soll sein Leben jetzt geniessen und dankbar sein.

Linde, Du bist durch und durch Äther. Du lehrst den Menschen die Liebe und Wärme und gibst mütterlichen Schutz und süssen Schlaf. Dein Leitspruch könnte lauten: Nur in Ruhe und Geborgenheit findet der Mensch seine Kraft.

Wer ist nun an der Reihe? Wer ist die Nummer Dreizehn?"

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