11_Wünschelrute und Pendel

Praktisch jeder Mensch ist, nach einer gewissen Zeit der Einarbeitung, fähig mit einer Rute zu arbeiten. Je feinfühliger er die Umwelt wahrnimmt, desto präziser werden seine Rutenergebnisse. Bei diesem Vorgang werden Schwingungen, die den Rutengänger beeinflussen, mit einem sensiblen Instrument verstärkt. Hochfeinfühlige Menschen haben keinen Verstärker nötig. Bei ihnen genügt der eigene Körper als Instrument.

Als das am besten energieleitende Holz für Rutengänger haben sich die Äste des Haselnussbaums erwiesen. Es weist eine hohe Durchlässigkeit auf und schwingt sich rasch auf die gesuchten Energieströme ein. Mit ihm, allenfalls in Verbindung mit einem
Pendel - mit Konzentration auf das Problem und mit einem Quäntchen Geduld - kann Erstaunliches bewirkt werden.

Dabei gilt folgendes:
- Oberkörper und Rücken müssen aufrecht sein, damit die Energie über das Nervensystem fliessen kann.
- Beide Füsse müssen guten Kontakt mit dem Boden haben. Die Hände sind etwa in Nabelhöhe.
- Der Atem muss ruhig fliessen.
Meines Erachtens eignet sich für Anfänger am besten die Grifftechnik, bei der sich die Daumen gegenüber stehen.

Stellen Sie sich Ihr eigenes "Wunschpendel" her!

Schneiden Sie von einem Haselstrauch ein y-förmiges Stück ab (50 cm). Hängen Sie an den Knotenpunkt einen Denkstein (die Kirsche eignet sich besonders gut, da sie "jugendlich und frei aller Vorurteile" ist).

Beginnen Sie mit einfachen Fragestellungen wie: Wo ist Norden, wo ist Osten und beobachten Sie dabei das Pendel genau. - Es grenzt die Richtung ein! Nach einiger Übung sind weitere Fragen möglich, wie: Wo ist dieser oder jener Gegenstand. Die Abfragen sind lautlos, mental. Mit etwas Übung finden Sie auch versteckte Gegenstände problemlos. Und dann kann's so richtig losgehen...

Für Neugierige eignen sich die Bücher "Pendel- Welten" und "Ruten- Welten" von Manfred B. Hartmann, beide im Schirner Verlag, Darmstadt erschienen.

Rolf Zingg
www.factorey.ch
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