Arbeitsstelle für praktische Biologie


 
Huflattich – Hustentee

Die Pflanze

Die Blätter sind fast rund, tragen an der Oberseite ein dichtes, flaumiges Netz und behalten ihren Duft auch nach dem Trocknen bei. Schon im März erscheinen die ersten strahlend gelben Blüten, die stark nach Honig riechen.

Die Wirkung

Die Pflanze enthält ein ätherisches Öl, Bitter- und Gerbstoffe, Schleim und reichlich Kaliumnitrat.

Durch diesen Gehalt an Salpetersalzen, die über die Mundschleimhäute und Atemwege aufgenommen werden, wirkt sie bei chronischer Bronchitis und asthmatisch bedingter Atemnot erleichternd.

Huflattich wirkt bei Husten auswurffördernd. Und bei Heiserkeit erlösend.

In der Volksmedizin wird der Huflattich als blutreinigendes und schweisstreibendes Mittel eingenommen.

Der Absud der Blätter kann auch äusserlich angewendet werden, um Venenentzündungen, Brandwunden und Schwellungen zum Abklingen zu bringen.

Ein Fussbad daraus erweist den strapazierten Füssen eine Wohltat.

Da die jungen Blätter einen hohen Vitamin- C- Gehalt haben, stellen sie auch eine wertvolle Zutat zu den entschlackenden Frühjahrssalaten dar.

Grossmutter Annas Hustentee

Grossmutter Anna hatte über das Jahr verteilt verschiedene Hustenmittel zur Hand. Eines der wirkungsvollsten war aber sicher der Huflattichtee:

1-2 TL kleingeschnittene Huflattichblätter mit 1 Tasse Wasser heiss aufgiessen. 5 Minuten ziehen lassen, durchseihen und mit Honig süssen.

1-2 Tassen pro Tag möglichst heiss trinken.