Arbeitsstelle für praktische Biologie


 
Hagebutten-
mark

Die Pflanze

Der wohl auffälligste Strauch in diesen Tagen ist die Hagebutte oder Hundsrose. "Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm....." Aber nicht nur im Wald ist diese Pflanze zu finden, auch von Waldrändern, Gebüschen, Hecken und Parkanlagen leuchten uns ihre wohlschmeckenden roten Früchte entgegen.

Die Wirkung

Die entkernten Hagebutten schmecken säuerlich und aromatisch. Sie sind in diesen Tagen wichtige Vitaminspender (A,B,C,K und P).

Das Vitamin C bleibt auch beim Trocknen und Verarbeiten recht gut erhalten. Auch Zucker ist in der Frucht reichlich vorhanden, zudem ätherisches Öl und – vor allem in den Kernen – Vanillin.

Die Hagebutte wirkt anregend auf unsere Widerstandskräfte bei Erkältungen und bei der Genesung nach Krankheiten.

Die blutreinigende Kraft verspricht Besserung bei Gicht und Rheuma. Auch eine harntreibende Wirkung kann –

vor allem den Kernen nachgewiesen werden. Sie üben einen sehr günstigen Einfluss auf Blasen- und Nierenerkrankungen aus.

Die vielfältigen Zubereitungen der Hagebutten als Konfitüre, Mark, Wein, Likör oder Tee sind sehr beliebt.

Rezept Hagebuttenmark

VORBEREITUNG

Früchte halbieren, entkernen und mit viel kaltem Wasser nachwaschen. Mit herbem Weisswein (oder wenig Wasser) 3 – 4 Tage an einem kühlen Ort stehen lassen. Häufig umrühren.

DURCHFÜHRUNG

Früchte durch ein feines Sieb passieren. Für je 1 kg Mark bereitet man einen Zuckersirup aus 1 kg Zucker, mischt ihn sehr heiss unter das Mark und füllt die Masse in kleine Konfigläser ab.

MERKE

Das Hagebuttenmark hält sich länger, wenn man es anschliessend mit einem in hochprozentigem Alkohol getränkten Pergamentpapier bedeckt. Gefässe gut verschliessen und kühl aufbewahren.

Die Vitaminspritze eignet sich auch zum Einfrieren.