Arbeitsstelle für praktische Biologie


 
Löwenzahn -
Honig

Die Pflanze

Der Löwenzahn strotzt geradezu vor Vitalität. Er enthält Unmengen von Vitamin C, Eisen und Kalium.Die Pflanze kann abgeweidet werden, ohne den geringsten Schaden zu nehmen.

Die Wirkung

Allein schon der angenehm bittere Geschmack lässt Speichel und Verdauungssäfte fliessen. Alle Ausscheidungsdrüsen: Leber, Galle, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren werden angeregt. Damit ist der Löwenzahn mit Blättern, Wurzeln und Blüten ein Blutreiniger. Er reinigt die Haut bei Pickeln, Flechten und Ausschlägen von innen heraus.

Der Tee aus Wurzeln oder Blättern ist aber ebenso bei Arthrosen, Hexenschuss, Ischias, Bandscheibenschäden – und bei Husten und Bluthochdruck angezeigt.

Nicht zuletzt ist der Löwenzahn auch eine Pflanze für die Sinne. Wir brauchen uns nur unter einem strahlendblauen Himmel mitten in das Gold einer blühenden Löwenzahnwiese zu legen, dann öffnet sich uns ein Himmelstor. Allein schon der Honigduft der Blüten macht uns trunken, gibt der Seele Flügel .

Rezept: Löwenzahnhonig

VORBEREITUNG

2-3 Handvoll saubere Blüten in ¾ Liter Wasser 10 Minuten lang kochen und abfiltrieren.

DURCHFÜHRUNG

In die heisse Flüssigkeit 1 kg Zucker und den Saft von einer Zitrone geben. Unter ständigem Rühren 20 Minuten sanft kochen lassen.

MERKE

Den Löwenzahnhonig in ausgekochte weithalsige Configläser abfüllen

P.s. Die noch ungeöffneten Löwenzahnblütenknospen können auch als Gemüse verwendet werden (ev. ½ Stunde in Salzwasser einlegen):

  • mit Käse überbacken
  • in Bierteig getaucht und fritiert oder
  • in Rührei eingerührt